Reiseinformationen Mali:
Reisegepäck:
leichte bequeme Sachen, warmer Pullover für abends, Tücher gegen Sonne und Sand (in der Wüste und bei Wind)
Sandalen und leichte Wanderschuhe
ein Tagesrucksack
Adapter, Taschenlampe
Sonnenschutz und Mückenschutz (am Besten auch leichte langärmlige Blusen, Hosen)
Kopfschutz
persönliche Reiseapotheke nach eigenem Bedarf (bitte beraten Sie sich auch mit Ihrem Hausarzt)
Mahlzeiten:
Grundnahrungsmittel sind Reis, Bohnen, Fladenbrot,
sehr gut: gebackene Bananen, Fleisch von Schaf und Ziege
frische Früchte (bitte immer gut waschen und schälen), Gemüse (am besten in gekochtem Zustand essen)
Wasser: wir empfehlen ausschließlich Mineralwasser aus Flaschen, gekauft, zu trinken. Sonst empfehlenswert:
abgepackte Säfte und alle gängigen Getränke, die es zu kaufen gibt.
Kulturinformation Mali:
Bamako, die Stadt der drei Krokodile
Das ursprüngliche Bambara Dorf wurde um 1640 an den Ufern des Niger gegründet. Der Name bedeutet "Fluss der Krokodile". Die heutige Metropole ist eine typisch westafrikanische Stadt mit einer reizvollen Mischung aus Kolonialgebäuden, bunten Straßenmärkten und den Menschen aus allen Regionen des Landes.
Segou, die Stadt der Balanzan
Die ehemalige Residenz der Bambara Könige liegt malerisch am Nigerufer. Die Stadt der Balanzen (weiße Akazie) 235 km östlich von Bamako ist eine angenehme Station auf dem Weg nach Mopti, Timbuktu, Gao oder Kidal. Mit den Alleen und ockerfarbenen Prachtbauten aus Sandstein - Zeitzeugen der französischen Kolonialzeit - und den traditionellen Lehmhäusern der Bambara hat Segou einen unverwechselbaren Charme.
Mopti, das Venedig Malis
Der bedeutendste Flusshafen Malis am Zusammenfluss von Bani und Niger wurde ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet. Das lebhafte Be- und Entladen von Stocherkähnen und Pinassen am Ufer fesselt jeden Besucher. Mopti mit seinem sehenswerten Fischmarkt ist ein interessanter Ort auf dem Weg nach Norden in das Dogon-Land.
Djenne, Malis architektonisches Juwel
Djenne - in der Sprache des Bozo-Volkes "Wassergenie" - wurde bereits im 4. Jh. gegründet und zählt zu den ältesten Handels- und Handwerkermetropolen Westafrikas. Die 1000 jährige Schwesterstadt und im 13.-15. Jh. größte Konkurrenz von Timbuktu wird beherrscht von der gewaltigen Lehm-Moschee. Das Wahrzeichen der Stadt mit seinen Zinnen und Türmen ist ein architektonisches Weltwunder aus Banko und der größte Lehmbau der Welt. Djenne-Djeno - Alt Djenne entstand 250 vor Christus und zählt zu den ältesten bekannten Siedlungen Westafrikas. Der große Markt zu dem die Leute aus der ganzen Region kommen, ist bunt und sehenswert.
Dogon-Land, eine faszinierende Welt
Südwestlich von Mopti und des Niger-Bogens erstreckt sih das Land der Dogon von Bandiagara bis Douentza, Koro und Bankass. Das Volk bewahrte seine animistischen Traditionen und ist mit seiner Authentizität und dem Reichtum der Kultur das ganze Stolz Malis. Einmalig die uralte Schöpfungsmythologie und das überlieferte Wissen über die Himmelskörper!
Um sich der Islamierung zu entziehen bauten sie im 15. Jh. ihre Dörfer an den Steilhängen der "Falaise von Bandiagara". Die Höhlen und Grotten in der Felswand von den früher hier lebenden Tellem nutzen die Dogon als Speicher und Begräbnisstätten.
Timbuktu, die geheimnisvolle Stadt der Wüste
Die Wüstenstadt aus dem 12. Jh. war lange für Europäer unerreichbar. Die Erzählungen der arabischen Händler ließen Timbuktu zu einem Mythos werden, der Entdecker und Forscher magisch anzog. Heinrich Barth lebte hier 1953 für 8 Monate und erkannte den Wert des Wissens in den alten Aufzeichnungen. Damals waren Manuskripte neben Salz, dem weißen Gold der Sahara, die wertvollste Handelsware. Noch heute feiern die Tuareg mit einem Azalai-Markt die Rückkehr jeder Salz-Karawane von Taoundenni in der Sahara. Vor 900 Jahren gründeten Gelehrte hier eine Universität, ein Zentrum für Forschung und Hochburg des Islam. 300 Jahre war dies die wichtigste Hochschule der damaligen Welt.
Gao, die Stadt der Askia
Im 15. Jh. war Gao die blühende Residenzstadt des damals mächtigen Songhay Imperiums. Heute ist der kleine geschäftige Flusshafen die letzte Station der Niger-Schifffahrt. Sehenswert sind das Grab er Askia in Form einer Pyramide und die bunten quirligen Märkte.
Mali in Zahlen:
Hauptstadt: Bamako
Bevölkerung: 11,4 Mio. Einwohner
Größe: 1240.000 qkm
Sprachen: Amtssprache ist Französisch, Haupt-Nationalsprachen: Bambara, Dogon, Fulani, Songhoy, Tamasheq
Währung: Mali gehört zur westafrikanischen CFA-Zone. Einheitswährung 1 Euro entspr. ca 656 FCFA, Kreditkarten werden selten akzeptiert, d.h. nur in Bamako und Mopti und von wenigen größeren Agenturen und Hotels.
Klima: Drei Saisonzeiten - März - Juni: heiß und trocken, Juli - September: feuchtwarme Regenzeit, Oktober - Februar: warm und trocken. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis Ende Februar.
Einreisepapiere: Ein gültiger Reisepass mit Visum ist für alle europäischen Touristen erforderlich.
Sicherheit: achten Sie besonders in viel beschäftigten Stadtteilen (Märkte, touristischen Straßen usw.) auf Ihre Handtaschen und Schmuck/Uhren usw. Bitte lassen Sie am besten Schmuck und Uhren daheim oder im Safe. Kameras usw. bitte sorgfältig aufbewahren und nicht lose in der Hand halten.
Elektrizität/Strom: 220 - 240 V, Adapter erforderlich
Ausreise: 20 USD für Flughafensteuer sind direkt zu entrichten. Gepäck: 20 kg pro Person sind im Flugzeug erlaubt (Check in). Dazu ein Handgepäck.
Gesundheitsinformationen Mali:
Gesundheit: Ein internationaler Impfausweis ist nötig. Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden nach Mali vorgeschrieben und muss bei der Einreise vorgewiesen werden. Malaria-Prophylaxe erforderlich, da Malaria-Risiko ganzjährig und landesweit besteht. Empfohlene Impfungen: Hepatitis A und B, Menengitis
Das Auswärtige Amt informiert:
Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
Vor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Gebiete Malis wird ausdrücklich gewarnt. Die o.g. Gebiete umfassen die gesamten Verwaltungsregionen Timbuktu (einschließlich der Stadt Timbuktu und der Gebiete südlich des Niger-Flusses), Gao und Kidal.
Von Reisen in das Gebiet Nara-Nampala-Léré nahe der mauretanischen Grenze sowie in das Grenzdreieck zu Senegal und Mauretanien (westlich und nordwestlich von Kayes) wird dringend abgeraten.
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in das Gebiet nördlich einer Linie Kayes - Mopti wird abgeraten.
Vom Besuch des Festivals von Essakane (ca. 60 km nördlich von Timbuktu) wird dringend abgeraten.
Von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche wird abgeraten.
Aktuelle Hinweise bestätigen, dass jederzeit mit weiteren Anschlägen und Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen ist. Dies gilt in besonderem Maße für den Norden Malis, in dem bewaffnete Gruppierungen verstärkt grenzüberschreitend operieren.
Die Gefahr krimineller und terroristischer Übergriffe ist besonders groß nördlich und nordöstlich der Stadt Timbuktu und den angrenzenden Gebieten in Richtung der Grenzen zu Niger, Algerien sowie Mauretanien.
In den vergangenen Monaten sind von AQM mehrere Entführungen in der Region Niger-Mali-Mauretanien ausgeführt worden, betroffen waren u.a. Touristen, Geschäftsleute, Diplomaten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. Die Geiseln wurden in die nordmalische Wüste verschleppt und dort zum Teil über Monate festgehalten. Einige Geiseln wurden freigelassen, andere von ihren Entführern getötet.
Am 22. Juli 2010 sind mehrere Kämpfer der AQM bei einer Kommandoaktion im Norden Malis durch mauretanische Sicherheitskräfte getötet worden. Nach Presseberichten soll eine logistische Unterstützung durch französische Kräfte stattgefunden haben. Vergeltungsmaßnahmen seitens AQM, die sich auch gegen westliche und insbesondere französische Interessen richten können, sind in der gesamten Region zu befürchten.
Zuletzt wurden am 17. September 2010 in der nordnigrischen Stadt Arlit sieben Personen - fünf von ihnen französische Staatsangehörige, ein Togoer und ein Madagasse - entführt und in den Norden Malis verschleppt.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso - insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit - besondere Vorsicht geboten.
Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten vieler Fahrer besteht generell eine höhere Unfallgefahr als in Europa, wobei diese nach Einbruch der Dunkelheit noch ansteigt. Von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wird - wegen des sehr hohen Unfallrisikos plus der Gefahr von Überfällen - generell abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.
Die Weiterreise von Mali auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich sein. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Fahrten Erkundigungen einzuholen.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
(Quelle z.T. Ausw. Amt, dort finden Sie weitere wichtige Informationen)
Die Reisehinweise sind nur als Vor-Information und Empfehlung gedacht. Wir können keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen. Bitte informieren Sie sich ausführlich beim Auswärtigen Amt rechtzeitig vor Antritt Ihrer Reise.
Informationen zur Einreise, Zollrecht, Gesundheit und Landesinformationen finden Sie unter www.auswaertigesamt.de
Reiseinformationen Burkina Faso:
Geld: Landeswährung ist der CFA (1 Euro = 656 FCFA).
Ausfuhr von Bronzeartikeln: Während des Aufenthaltes in Burkina Faso erworbene Souvenirs aus Bronze müssen bei der Ausreise per Flugzeug im Koffer verstaut werden. Bronzeartikel sind als gefährliche Gegenstände eingestuft und dürfen nicht im Handgepäck mitgeführt werden.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum: Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise nach Burkina Faso. Dieses ist vor Reiseantritt bei der Botschaft von Burkina Faso zu beantragen.
Reisedokumente: Bei Einholung des Visums muss der Reisepass noch mindestens drei Monate über die Dauer des Aufenthalts hinaus gültig sein. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt, sofern er ausreichend Platz für einen Ein- und Ausreisestempel hat. Zur Einreise ist der Eintrag eines minderjährigen Kindes in den Pass eines Elternteils ausreichend. Ein Lichtbild ist nicht erforderlich.
Besondere Zollvorschriften: Gegenstände des täglichen Bedarfs sowie ausreichend Devisen für die Zeit des touristischen Aufenthalts können ohne Probleme eingeführt werden.
Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften stoßen in Burkina Faso auf heftige gesellschaftliche Ablehnung. Homosexualität findet im Strafgesetzbuch als Straftatbestand keine explizite Erwähnung, kann aber als „Störung der öffentlichen Ordnung“ oder „Verstoß gegen die guten Sitten“ strafrechtlich verfolgt und mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden.
Einfuhr, Besitz (darunter fällt auch der Besitz zum eigenen Konsum) sowie Verkauf von Rauschmitteln ist verboten und wird mit Haftstrafen von bis zu 20 Jahren und hohen Geldstrafen geahndet.
Medizinische Hinweise
Impfschutz: Burkina Faso ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben und wird bei Einreise kontrolliert. ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (www.who.int/ith/countries/en/index.html).
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus.
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber: In den vergangenen Jahren wurden zwischen 14 und 29 Gelbfieberfälle pro Jahr bestätigt.
Malaria: Es besteht ein hohes Malariarisiko im ganzen Land. Übertragung im Süden ganzjährig, im mittleren und nördlichen Teil des Landes saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- abends ab Dämmerung Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- unter einem Moskitonetz zu schlafen
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Ouagadougou ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte fast aller Fachrichtungen sind vorhanden. Deutsch sprechende Ärzte sind nicht bekannt.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Ouagadougou haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Burkina Faso kommen, sollten über einen ausreichenden auch fürs Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Burkina Faso durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
einige "Alternativen zur Schulmedizin" können Sie sich bei Begegnungs-Reisen bei Anmeldung erbitten.
Das auswärtige Amt informiert:
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Al-Qaida im Maghreb (AQM) sucht derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Sicherheitshinweise
Reisen über Land / Straßenverkehr
Bei Reisen in die nördlichen Landesteile Burkina Fasos ist aufgrund der dünnen Besiedelung und der schwachen Präsenz von Sicherheitskräften auch vor dem Hintergrund jüngster Entführungsfälle in den Nachbarländern Mali und Niger besondere Vorsicht geboten.
Kriminalität
Seit mehreren Jahren kommt es in Burkina Faso auf Überlandstraßen immer wieder zu bewaffneten Überfällen. Der Osten und Südosten des Landes waren in den vergangenen Jahren besonders betroffen. In jüngster Vergangenheit kamen mehrere derartiger Vorfälle auch im Norden des Landes, in der Sahelregion, vor. Bei Reisen in diese Regionen wird daher zu erhöhter Vorsicht geraten.
Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.
Auch in der Hauptstadt Ouagadougou nimmt die Kleinkriminalität weiter zu. In den vergangenen Monaten kam es insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit wiederholt zu Diebstahl oder Raub von Handtaschen und Wertgegenständen. Während Großveranstaltungen wie anstehenden Fußball-WM Entscheidungsspielen ist mit einer Zunahme solcher Delikte zu rechnen. Auffälliger Schmuck, Uhren, Kameras und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. Auf das Tragen von Handtaschen sollte ganz verzichtet werden.
Fotografieren bestimmter Einrichtungen
Das Fotografieren bestimmter Einrichtungen ist untersagt. Nicht-Beachtung dieses Verbots kann unangenehme Situationen verursachen (z.B. Handgreiflichkeiten). Mit der Konfiszierung des Fotoapparates ist in jedem Fall zu rechnen.
Eine Liste der betroffenen Einrichtungen ist beim burkinischen Ministerium für Transport und Tourismus, Abteilung für Tourismus und Hotellerie, erhältlich. Eine Übersetzung dieser Liste kann bei der deutschen Botschaft unter amb.allemagne@fasonet.bf Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. angefordert werden.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
(Quelle z.T. Ausw. Amt, dort finden Sie weitere wichtige Informationen)
Die Reisehinweise sind nur als Vor-Information und Empfehlung gedacht. Wir können keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen. Bitte informieren Sie sich ausführlich beim Auswärtigen Amt rechtzeitig vor Antritt Ihrer Reise.
Informationen zur Einreise, Zollrecht, Gesundheit und Landesinformationen finden Sie unter www.auswaertigesamt.de
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