25.August. - 09.September 2012
16-tägige Reise nach Montana und Canada, zu den Ältesten der Gros Ventres und Choctaw, Kootenay. Banff und Glacier National Park.
Eine Reise zu den heutigen Indianern mit Focus auf die Spiritualität: Wie beeinflusst die Spiritualität das heutige Leben der Indianer Nordamerikas, wie war das früher, wie stehen die jungen Menschen heute dazu ?
Begegnungen mit den Menschen in herrlichster Natur und gemeinsame Unternehmungen stehen im Mittelpunkt, Teilnahme an Zeremonien (natürlich freiwilig) aber auch Zeit für eigenes Wachstum, Gespräche, Fragen, Abenteuer und Spaß.
Landschaftlich bewegen wir uns von den abwechslungsreichen Ebenen Montanas über die Grenze nach Kanada mit seinen viele Seen und Wäldern. Ein Besuch der atemberaubend schönen Banff und Glacier National Parks mit unzähligen wilden Tieren ist auch im Programm. Die ungewöhnlich starke und unberührte Natur ist für die Indianer Ausdruck des Schöpfers, ebenso die vielen Tiere, von denen sie sich einige ihrer Lebensweisheiten abschauten und natürlich gehören wir Menschen mit allen unseren Unvollkommenheiten auch dazu.
Das Leben und die Spiritualität der “Native Americans” sind nicht getrennte Dinge, sondern sie gehören zusammen, sind eines. Die Indianer bezeichnen ihre Spiritualität nicht als Religion sondern als Weg, als Lebensweg. Diesen indianischen Weg können wir 2 Wochen erkunden und mitgehen. Dabei betrachten wir nicht außen, sondern tauchen ein. Es geht um die eigene Erfahrung, ein Leben in Tiefe, in der eigenen Kraft und in Freiheit auf allen Ebenen.
Die Reise ist als Reise mit Tipi-Übernachtungen und je eine Hotelnach am Anfang, in der Mitte und am Ende ausgelegt, gegen Aufpreis können Sie natürlich alle Tage in einer Frühstückspension (einfach) oder kleinen Hütten (sehr gepflegt) dazubuchen.
Detailbeschreibung 2012, Änderungen möglich
Tag 1: Anreisetag
Sa 25. August 2012
Abflug von einem Flughafen Ihrer Wahl in Europa, Ankunft in Kalsipell Glacier National Park Airport, Transfer ins Hotel.
Tag 2: Glacier National Park
So 26. August
Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir zum Glacier National Park die Straße „Going to he Sun“ - die zur Sonne geht. Immer wieder halten wir an für Fotostops oder kleine Wanderungen. Je nach Wetter können wir auf über 3000 Meter Höhe noch bergauf wandern (hochgebirgig), um die seltenen Bergziegen zum anfassen nahe zu sehen. Der Glacier National Park ist das größte naturbelassene Ökosystem der USA und absolut besuchenwert. (F,M)
: Hotel in East Glacier
Tag 3: Die große Blackfoot Reservation
Mo 27. August
Nach einem herzhaften Frühstück brechen wir auf, um die Reservation zu erkunden mit einem indianischen Künstler. Die Blackfeet kamen als letzter Stamm der USA mit den Weißen in Kontakt und sind nie wirklich besiegt worden. Nachmittags geht es weiter durch die großen Ebenen in Richtung Osten zu unseren ersten indianische Gastgebern. Einchecken in der Frühstückpension oder Tipi. (F,A)
: Frühstückspension (Zimmer mit einem gemeinsam benutztem Bad) oder in wunderschön gelegenen Tipis am Rande der Little Rocks Mountains mit Sicht .
Tag 4 (-7): Fort Belknap Reservation
Di 28. August
Auf der Fort Belknap Reservation wohnen zwei ehemalig befeindete Stämme zusammen, die Nakotas (Sioux) und die Gros Ventres (Verbündete der Blackfoot). Das sorgt bis heute für eine nicht immer einfach zu bewältigende Verwaltungsstruktur. Unsere Gastgeber sind beide Gros Ventres.
Die Tage hier werden wir ganz indianisch verbringen, wo nichts vorher ganz fest geplant ist. Die Zeit darf fließen und je nach Gruppe, Interessen und Juniour´s Intuition werden wir bestimmte Plätze besuchen.
„Schau Dich um, die starke Natur hier ist heilend in sich selbst“. Mit Ihr als Werkzeug machen wir uns auf den Weg, mit der Spiritualität in unserem eigenen Leben sinnvoll umzugehen und die Werkzeuge zu benutzen, die da sind - egal wo wir uns gerade in unserem Leben befinden. Dabei kommt Spaß, Abenteuer und begeisternde Erlebnisse nicht zu kurz.
Dieser und die folgenden Tagesbeschreibungen sind nur einige der möglichen Tagesaktivitäten, die immer mit Fahrten durch unberührte Natur, endlose Weite und kraftvoller Landschaft oder auch Tiere beobachten zu tun haben, gepaart mit Zeit zum Hören der indianischen Sichtweise, Weisheit oder auch Geschichte.
gemeinsames Frühstück und Abendessen gibt es meist im Freien am Tipicamp, manchmal auch in der Frühstückspension. (F,M,A)
: Frühstückspension oder Tipi
Tag 5: Chief Josef Schlachtfeld der Nez Perces
Mi 29. August
Über herrlichste Straßen durch wunderschönes Hinterland fahren wir mit unserem indianischen Gastgeber zu dem eher traurigen Ort, dem Schlachtfeld wo Chief Josef und seine verbleibenden Nez Perce Krieger, Frauen und Kinder nach monatelanger Flucht kurz vor der Grenze nach Kanada aufgegeben haben. Ein bewegender Platz. Unser Gastgeber Juniour weiß geschichtlich bestens Bescheid und er kennt jeden noch so versteckten Winkel in dieser weiten Landschaft. (F,A)
: Frühstückspension oder Tipi
Tag 6: Höhlenzeichnungen und Tipiringe
Do 30. August
Ein spezieller Platz, wo man den „Herren der Prairie“ von damals so richtig nachempfinden kann. Die Höhlen sind abgelegen, die Tipiringe zeigen, wiesehr die Prairie doch besiedelt war und welche Plätze sich die „Alten“ von damals zum Wohnen aussuchten...hier findet man immer noch die Abfallstücke von dem Bearbeiten der harten Steine zu Pfeil- oder Speespitzen. (F,M)
: Frühstückspension oder Tipi
Tag 7: Die Büffel und Snake Butte/ oder Womansbutte
Fr 31. August
Snake Butte ist ein uralter und heute noch benutzter Berg für Visionssuchende. Herausragend durch seine besondere Form sieht man ihn von weit her. Um den ganzen Berg ist heute die riesige stammeseigene Büffelweide. Die Büffel wolle wir aufspüren und beobachten. Womansbutte ist der weibliche Counterpart zu Snakebutte, hier fasteten früher die Frauen. (F,M,A)
: Hotel oder B&B in den Black Hills
Tag 8: Fahrttag nach Kanada
Sa 1. September
Aufbruch gleich nach dem Frühstück für einen langen Tag. Die Fahrt geht zuerst durch die Little Rocky Mountains dann nach Norden, über die großen Ebenen i Kanada bis kurz vor dem Banff Nationalpark. Hier unterberchen wir unsere heute lange fahrt, dass wir morgen Zeit für den Nationalpark haben (F)
: Hotel in Morrley
Tag 9: Banff National Park
So 2. September
Banff ist Kanadas erster Nationalpark, zuerst klein und nur um die heißen Quellen umfasst er heute mehr als 4000m2. Herrliche Bergsichten begleiten uns heute durch den Park, ersaunliche Berge, die zum Teil wie rötliche Schichtkuchen aus dem Boden ragen. Ein wenig muten die Berge wie unsere Alpen an, nur um ein vielfaches vergrößert. Am Abend erreichen wir unsere Bleibe für die nächsten vier Tage und richten uns in den Tipis oder den Hütten ein. Nach dem gemeinsamen Abendessen lädt unser Gastgeber in die Konkurwa ein, wo er eine kleine Begrüssungs- Zeremonie macht. (F,A)
: Hütte oder Tipi
Tag 10 (-13): Beziehung aufnehmen zum Land hier
Mo 3. September
Unser Begleiter für die nächsten Tage ist ein traditioneller Elder der Chactaw-Cherokee. Nach der täglichen Morgenmeditation (Befreiung von den alltäglichen Sorgen und dem Intellekt) und einem gemeinsamen Frühstück kommen wir jeweils im Kreis zusammen. Auch hier gilt: Erst nach dem Kennenlernen unserer Gruppe wird unser indianischer Guide und Elder bestimmen, wie die Tage laufen werden. Änderungen des hier skizzierten Programmablaufs sind also möglich und willkommen, ja sogar nötig, um bestens auf uns Besucher einzugehen.
Möglich ist, dass wir an diesem Tag beginnen, uns mit der Umgebung bekannt zu machen - wir wagen erste Schritte in den Wald, am Fluss entlang, erkunden die Umgebung. Kennenlernen der Pflanzen, der Geschichte, und auch wer vor uns in diesem Gebiet gewohnt hat.
Unser Elder wird uns Gästen aufzeigen, wieso es so wichtig ist, die Beziehung zum Land herzustellen, uns wieder daran zu erinnern.
Wir werden verschiedene Übungen in der freien Natur machen, die diese Verbindung ermöglichen kann und danach im Kreis zusammenkommen und miteinander teilen. Die Antworten, welche wir bekommen - oder auch nicht, noch nicht - helfen uns bei der Heilung unserer eigenen Wunden, oder wie es der Älteste ausdrückt “die Verletzungen unserer Vorfahren”. Die Verbindung, die wir mit uns selbst finden hilft uns, uns mit allen andern Lebewesen und Wesen zu verbinden. (F,M,A).
: Hütte oder Tipi
Tag 11: Healing / Purification Lodge
Di 4. September
Einen Teil des Tages wird in der Vorbereitung der Healing Lodge bestehen, da dies ein wichtiger Bestandteil dieser Verbindung zu uns selbst, zu Mutter Erde und zur spirituellen Ebene (spirit world) ist. In seinen Lehren bezieht sich unser Gastgeber oft auf Informationen, die ihm im Traum gegeben wurden. (F,M,A)
Ü: Hütte oder Tipi
Tag 12 : Das Medizinrad
Mi 5. September
Gleichzeitig wird auch das Medizinrad in seinem Unterricht einen fundamentalen Platz einnehmen. Die Teachings (Lehren) sind bei jeder Kultur etwas anders. Wichtig ist zu verstehen, dass praktisch alle Kulturen - nicht nur die Indianer sich auf das Medizinrad stützten und heute noch stützen. (F,M,A)
Ü: Hütte oder Tipi
Tag 13: Die Bedeutung und Praxis der heiligen Pfeiffe
Do 6. September
Die Pfeiffen Zeremonie wird ins Programm integriert und ist eine Erinnerung immer wieder, dass wenn wir die Pfeife mit oder in uns tragen, wir in Harmonie und Frieden leben - in unserer eigenen Mitte sind. Legen wir die Pfeife ab, geraten wir ins Ungleichgewicht. Weitere Teachings, Spielen in und mit der Natur oder auch Zeit allein im Wald, all das ist möglich und noch einiges mehr. (F,M,A)
: Hütte oder Tipi
Tag 14: Rückfahrt nach Kalispell
Fr 7. September
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück heißt es Abschied nehmen. Es gibt keine grossen Abschiedsworte, denn "wir sind immer zusammen, auch wenn wir uns physisch von einander entfernen. „Onighiwahi: - we are always together“ . (F,A)
: Hotel in Kalispell
Tag 15: Abflug
Sa 8. September
Transfer zum Flughafen, Abflug nach Europa.
Tag 16: Ankunft zu Hause in Europa
Sa 9. September
Bitte nehmen Sie sich die ersten 2-3 Tage zu Hause nichts vor, planen Sie Zeit für sich ein, daß Sie alles integrieren und nachwirken lassen können, nur dann ziehen Sie ein Maximum aus dieser intensiven Zeit. Diese Reise gilt auch als Vorbereitung und Voraussetzung für Personen, die sich dafür interessieren, zum Sonnentanz mitzugehen.
Preis: 2950,- Euro im Tipi mit 3 Hotelnächten
Aufpreis für Frühstückspension und gepflegte Hütten (mit Bad) 250,- Euro
Aufpreis für EZ/EZ-Kabin: 800 Euro
Max. Teilnehmerzahl 5-14.
Inklusivleistungen: 14 Übernachtungen, 3 x im Hotel, 11 x im Tipi (gegen Aufpreis Frühstückspension/Hütte zubuchbar). Alle Transfers im Minivan oder Minibus, alle Aktivitäten, alle Mahlzeiten oder Lunchpaket laut Detailbeschreibung F,M,A (nicht inkl. 8 Mahlzeiten), indianische Referenten und deutsche Reiseleitung, mit Übersetzung ins Deutsche.
Nicht inklusive: int. Flug nach Kalispell, 8 Mahlzeiten (ca. 100 USD), Trinkgelder und Geschenke/Gaben für die Referenten (ca. 120 USD), Snacks und Zwischenmahlzeiten oder Getränke.
Mitbringen: Gaben für den Elder, Wasserfeste Wanderschuhe über die Knöchel, Tagesrucksack oder Tasche, Sonnenschutz, Sonnenhut, Feuchtigkeitscreme Lippen, Kleidung für Feuer geeignet (moderne Kleidung schmilzt bei Funkenflug, also nicht die Lieblingsjacke mitnehmen), wer im Tipi schläft eigenen Schlafsack, (Unterlage, wird gestellt, Schlafsack (gewaschen) ausleihen möglich). Eine umfassende Liste gibt es mit der Anmeldung.
Verlängerung empfohlen:
1 Tag in Kalispell zu Fuß zum Verarbeiten und Relaxen
Ca. 100,- Euro im EZ, 60-80,- Euro im DZ
2-5 Tage mit eigenem PKW, Ziele: Flathead Lake und Reservation mit der National Bison Range, Missoula- die schönste Uni-Stadt Montanas, Glacier National Park, die Blackfoot Reservation. Oder auch nur ein paar Tage länger im Tipi Camp bei und mit Juniour - auch ohne eigenem PKW möglich. Lassen Sie und ein Angebot erstellen.
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